LAbg. Bahn: Gemeindepaket ermöglicht regionale Investitionen

FPÖ: Landtag gibt zusätzliche Mittel für Gemeinden frei

„Mit dem Gemeindepaket werden wichtige regionale Projekte ermöglicht. Gerade in der aktuellen Krise sind Investitionen vor Ort äußerst wichtig und müssen daher von Landesseite ausreichend unterstützt werden“, sagt der freiheitliche Sprecher für Gemeinden, LAbg. Peter Bahn, in der heutigen Landtagssitzung zum Beschluss des zweiten Nachtrages für das Finanzjahr 2020, womit nun alle Mittel für das Oö. Gemeindepaket freigegeben sind.

„Unsere Gemeinden und Städte sind wichtige Auftraggeber in unserem Land. Doch auch sie sind massiv von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Einschränkungen betroffen. Mit  dem Gemeindepaket greifen wir ihnen unter die Arme und sichern so die Liquidität. Außerdem leisten wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Absicherung von Arbeitsplätzen“, führt LAbg. Bahn weiter aus.

LAbg. Bahn zum Doppelbudget: Spürbare Entlastung für Gemeinden

Sonderfinanzierungstopf sichert Investitionen – VRV als Herausforderung 

„Das Doppelbudget für 2020 und 2021 beinhaltet ein zweijähriges Entlastungspaket für die Gemeinden. Land und Gemeinden können nur gemeinsam als Partner die Herausforderungen der Zukunft meistern“, sagt LAbg. Peter Bahn bei der heutigen Budgetsitzung des Oö. Landtages. „Die Überschüsse im Ausmaß von 82,5 Millionen Euro, die in den letzten Jahren geschaffen wurden, werden den Gemeinden zugutekommen.“

„Durch ein Sonderfinanzierungspaket in Höhe von 20 Millionen Euro profitiert jede oberösterreichische Gemeinde. Attraktive Projekte für ein gutes Leben können damit in den Kommunen finanziert werden. Gleichzeitig wird die Obergrenze für die Beitragsleistung der Gemeinden zur Landesumlage nicht ausgeschöpft. Auch die Erhöhung der Sprengelbeiträge für die Krankenanstaltenfinanzierung reduziert sich im Vergleich zu den Vorjahren“, führt LAbg. Bahn näher aus.

„Dennoch stehen die Gemeinden auch vor Herausforderungen. Die Umstellung des Gemeindehaushalts auf die Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015 bereitet vor allem in kleinen Gemeinden Probleme. Vielerorts fehlt es an Expertise, da dieses neue System eine totale Grundlagenänderung ist und großen Verwaltungsaufwand bedeutet. Auch die Fluktuation von Personal bleibt ein Thema. Oftmals ist das Gehalt ausschlaggebend“, betont LAbg. Bahn.