Klubobmann Dim: „Aufklärung bei kontaminierter Babynahrung notwendig“

Sicherheit der Babys und Kleinkinder an oberster Stelle – Transparenz und Information gefordert – FPÖ stellt schriftliche Anfrage an Landesrat Kaineder

„Die Berichte über verunreinigte Babynahrung verunsichern derzeit viele Eltern. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern muss absolut sichergestellt sein, dass Lebensmittel den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Hier darf es keinerlei Grauzonen geben“, fordert FPÖ-Klubobmann Thomas Dim und kündigt eine schriftliche Anfrage an den zuständigen Landesrat für Lebensmittelaufsicht, Stefan Kaineder (GRÜNE), an.

Andere Bundesländer haben bereits reagiert: In Wien und Niederösterreich wurden Schwerpunktkontrollen gestartet und der Umgang mit den betroffenen Produkten verschärft. „Umso dringlicher ist die Frage, ob und welche Maßnahmen in Oberösterreich gesetzt wurden und ob alle notwendigen Schritte unverzüglich erfolgt sind“, so Dim.

Transparente und umfassende Information gefordert

Im Zentrum der Anfrage stehen insbesondere der Zeitpunkt der Information, die gesetzten Sofortmaßnahmen, die Zahl der Kontrollen im Handel sowie mögliche Konsequenzen bei Verstößen. „Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass Rückrufe konsequent umgesetzt werden und gefährliche Produkte nicht mehr in den Regalen stehen“, betont Dim.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Information der Bevölkerung. „Gerade bei sensiblen Produkten wie Babynahrung ist rasche, transparente und umfassende Kommunikation notwendig. Betroffene Familien müssen wissen, ob sie potenziell gefährdete Produkte gekauft haben und wie sie sich verhalten sollen“, fordert Dim.