KO Dim: Staatliche Hundeführer warten weiterhin auf die Anrechnung ihrer Ausbildung Sechs Monate nach Bekanntwerden befindet sich die Oö. Hundehalteverordnung noch immer in der Warteschleife – SPÖ-Landesrat muss endlich handeln – Klarstellung im kommenden Ausschuss gefordert

„Es ist völlig unverständlich, dass auch knapp sechs Monate nach Bekanntwerden der rechtlichen Problematik in der Oö. Hundehalteverordnung noch immer keine Korrektur durch den zuständigen SPÖ-Landesrat erfolgt ist“, zeigt sich FPÖ-Klubobmann Thomas Dim über die weiterhin fehlende Anrechnung der Ausbildungen staatlicher Hundeführer irritiert.

„Hier geht es nicht um Detailfragen, sondern um die schlichte Ergänzung einer Ausnahme. Die Verzögerung sorgt für Unsicherheit und ist nicht akzeptabel“, betont Dim, der klare rechtliche Rahmenbedingungen für Hundehalter und Behörden fordert.

Der FPÖ-Klubobmann fordert daher einmal mehr rasches Handeln: „SPÖ-Landesrat Winkler ist gefordert, die rechtliche Korrektur unverzüglich umzusetzen. Die Begutachtungsfrist der Verordnung ist seit einer Woche beendet. Für den kommenden Ausschuss Ende April erwarten wir uns, dass LR Winkler alle eingelangten Stellungnahmen und beabsichtigten Änderungen auf den Tisch legt.“

Oö. Hundehalteverordnung: Klubobmann Dim fordert Nachschärfung

  • Fehlende Anrechnung von Ausbildungen der staatlichen Hundeführer unverständlich
  • „SPÖ-Landesrat muss tätig werden“
  • Zudem „umfassender Vollzugsbericht“ gefordert

„Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, dass ausgebildete Diensthundeführer von Polizei oder Bundesheer, die über jahrelange Erfahrung im Umgang und in der Ausbildung von Hunden verfügen, trotzdem einen allgemeinen Sachkundenachweis absolvieren müssen“, teilt FPÖ-Klubobmann Thomas Dim das Unverständnis vieler staatlicher Hundeführer. Beispielsweise wurde ein ehemaliger Polizeidiensthundeführer trotz umfangreicher Ausbildung und Praxis von der Behörde verpflichtet, den Nachweis zu erbringen.

„Hier fehlt in der Verordnung des zuständigen Landesrats offenbar das nötige Augenmaß“, stellt Dim klar und fordert: „Wer in staatlichem Auftrag über Jahre hinweg Diensthunde geführt und ausgebildet hat, sollte in Oberösterreich Anerkennung finden. Hier muss nachgeschärft werden.“ Zudem fordert die FPÖ OÖ vom SPÖ-Landesrat einen umfassenden Vollzugsbericht, um zu klären, wie sich die Datenlage bei Hundeangriffen, Hundeabnahmen und beim Bürokratieaufwand seit der Novelle des Oö. Hundehaltegesetzes im vergangenen Jahr entwickelt hat.

„Ziel muss es sein, unnötige Bürokratie abzubauen und praxisgerechte Lösungen zu schaffen. Das Hundehaltegesetz darf kein Bürokratiemonster sein – besonders nicht auf Kosten jener, die ihre Kompetenz tagtäglich im Dienst des Staates unter Beweis gestellt haben“, so Dim, der abschließend auf die stets von der FPÖ geforderte Evaluierung erinnert.