Pride Linz: Fetisch-Darstellungen vor Kindern und der Kinderschutz-Landesrat mittendrin

Empörung über „Pride“-Bilder aus Linz – FPÖ übt scharfe Kritik an Pride-Teilnahme von SPÖ-Landesrat Winkler: „Wer für Kinder- und Jugendschutz zuständig ist, muss hier eingreifen – nicht mitmarschieren“

Deutliche Kritik übt FPÖ-Klubobmann Thomas Dim am Auftritt von SPÖ-Landesrat Martin Winkler bei der sogenannten „Pride“ am vergangenen Samstag in Linz. „Besonders erschreckend ist für mich, dass Kinder offenbar neben halbnackten Männern und Frauen standen, während einzelne Erwachsene mit Hundemasken und Ledergeschirr auftraten. Eine Hundemaske wird laut öffentlich zugänglichen Informationen häufig mit sogenanntem ‚Pup Play‘ in Verbindung gebracht – also einem einvernehmlichen Rollenspiel aus der Fetisch- und BDSM-Szene. Was Erwachsene privat tun, ist ihre Sache. Aber solche Inszenierungen haben vor den Augen von Kindern nichts verloren“, stellt Dim klar.

„Umso unverständlicher ist, dass der SPÖ-Landesrat Winkler für Kinder- und Jugendschutz ausgerechnet bei einer Veranstaltung ‚mittendrin‘ gewesen ist, bei der teilweise auch Kinder neben stark sexualisierten Darstellungen anwesend waren.“ Für den freiheitlichen Klubobmann ist mit der Anbiederung der Linken an diese Szene eine klare Grenze überschritten: „Angeblich geht es bei diesen Pride-Veranstaltungen um Toleranz. Für viele Außenstehende wirkt dieses Treiben aber eher wie eine obszöne Zurschaustellung von Fetisch-Vorlieben – und das vor den Augen von Kindern. Das ist nicht normal.“

„Ist das Kinderschutz, Herr Landesrat?“

„Herr Winkler soll den Oberösterreichern erklären, wie er diese Bilder mit seinem Verantwortungsbereich Kinder- und Jugendschutz vereinbart. Wer für den Schutz von Kindern zuständig ist, darf bei sexualisierten Auftritten im öffentlichen Raum nicht wegsehen.“ Abschließend betont Dim, dass es um den Schutz von Minderjährigen im öffentlichen Raum geht: „Toleranz endet dort, wo Kinder mit sexualisierten oder fetischisierten Darstellungen konfrontiert werden. Der Jugendschutz muss Vorrang haben – gerade für einen zuständigen Landesrat.“

 

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Quelle: Foto LR Winkler: SPÖ Oberösterreich Facebook, Fotos Pride: zVg