Klubobmann Dim: Lachgas-Verkaufsverbot endlich umsetzen SPÖ-Landesrat bleibt beim Jugendschutz säumig – FPÖ fordert klare gesetzliche Grundlage statt Ausflüchte
Lachgas ist in Österreich weiterhin ohne Altersbeschränkung erhältlich – sogar über frei zugängliche Automaten. Dass diese Praxis in der Bevölkerung zunehmend auf Unverständnis stößt, zeigt auch eine aktuelle Umfrage in Linz, bei der sich eine klare Mehrheit für ein Verkaufsverbot ausgesprochen hat. „Es ist völlig unverständlich, warum Landesrat Winkler hier weiterhin untätig bleibt“, betont Thomas Dim, Klubobmann der FPÖ Oberösterreich.
Mit Verwunderung reagiert Dim auf Winklers wiederholte Aussage, es gebe bereits eine ausreichende gesetzliche Handhabe. „Das oberösterreichische Jugendschutzgesetz untersagt zwar die missbräuchliche Verwendung bestimmter Substanzen, regelt jedoch nicht deren Verkauf. Genau hier besteht die rechtliche Lücke. Wer anderes behauptet, verkennt die Gesetzeslage oder versucht von der eigenen Untätigkeit abzulenken“, stellt Dim klar.
Bereits im Jahr 2024 habe die FPÖ auf die zunehmende Problematik von Lachgas als Partydroge aufmerksam gemacht und ein Verkaufsverbot an unter 18-Jährige gefordert. „Anstatt endlich eine klare Regelung – vergleichbar mit Alkohol und Tabak – zu schaffen, wird die Verantwortung zwischen Land und Bund hin- und hergeschoben“, kritisiert Dim und fordert eine rasche Lösung – „unabhängig davon, auf welcher Ebene sie umgesetzt wird.“
Für den FPÖ-Klubobmann ist klar: „Es ist unverantwortlich, dass potenziell gesundheitsschädliche Substanzen weiterhin ohne jede Alterskontrolle frei erhältlich sind. SPÖ-Landesrat Winkler ist gefordert, sich mit Nachdruck für entsprechende gesetzliche Regelungen einzusetzen.“
