Rechnungsabschluss 2025: LRH-Prüfung bestätigt Oberösterreichs stabilen Finanzkurs

KO Dim: Schuldendeckel und Budgetdisziplin bewähren sich – OÖ bleibt Bundesland mit geringster Pro-Kopfverschuldung

„Der vom Oö. Landesrechnungshof präsentierte Rechnungsabschluss 2025 zeigt klar: Oberösterreich steht finanziell stabil da – und das trotz schwieriger Konjunktur und herausfordernder Rahmenbedingungen“, betont FPÖ-Klubobmann Thomas Dim. Das Ergebnis falle um rund 22 Millionen Euro besser aus als ursprünglich erwartet. „Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer vorausschauenden, verantwortungsvollen Politik mit klaren finanzpolitischen Leitplanken“, so Dim.

Schuldendeckel bewährt sich gerade in Krisenzeiten

Besonders hervorzuheben sei, dass Oberösterreich seine Schuldenbremse klar einhalte: Die Finanzschuldenquote liegt mit 14,19 Prozent deutlich unter dem gesetzlichen Höchstwert von 25 Prozent. „Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig strenge, selbst auferlegte Maßnahmen wie der Schuldendeckel sind. Wer rechtzeitig Maß hält, bleibt auch dann handlungsfähig, wenn die Rahmenbedingungen schwieriger werden“, erklärt Dim.

Oberösterreich habe sich damit über Jahre hinweg einen stabilen finanziellen Spielraum erarbeitet. „Während anderswo Schuldenpolitik auf Kosten der nächsten Generation betrieben wird, setzt Oberösterreich auf Hausverstand, Disziplin und Verantwortung. Das macht uns zum Bundesland mit der geringsten Pro-Kopfverschuldung und ist ein starkes Signal für Bürger, Gemeinden und Wirtschaft“, unterstreicht der FPÖ-Klubobmann.

Solide Finanzen ermöglichen Zukunftsinvestitionen

Auch das positive Maastricht-Ergebnis von 4,6 Millionen Euro – als einziges Bundesland – sowie der Anstieg des Nettovermögens von 4,313 auf 4,761 Milliarden Euro zeigen laut Dim, dass der oberösterreichische Weg der richtige ist. „Solide Finanzen sind kein Selbstzweck. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass wir in leistbaren Wohnraum, Kinderbetreuung, Gesundheit, Gemeinden, Infrastruktur und Mobilität investieren können, ohne die kommenden Generationen über Gebühr zu belasten“, so Dim.

„Die Substanzerhaltungsquote von 128,3 Prozent zeigt, dass Oberösterreich gezielt dort investiert, wo es für den Standort und die Menschen entscheidend ist. Gleichzeitig behalten wir die finanzielle Stabilität des Landes im Blick“, betont Dim.

Oberösterreich bleibt auf Kurs

Der Rechnungsabschluss 2025 ist eine Bestätigung für den oberösterreichischen Kurs: sparsam wirtschaften, Risiken ernst nehmen, Zukunftsinvestitionen ermöglichen und die finanzielle Handlungsfähigkeit sichern“, fasst Dim zusammen. Der Landesrechnungshof liefere mit seiner Prüfung eine wichtige Grundlage für Transparenz und Kontrolle. „Für uns ist klar: Dieser verantwortungsvolle Weg muss konsequent fortgesetzt werden. Oberösterreich darf auch in Zukunft nicht den Weg der Schuldenmacherei gehen, sondern muss Vorbild für solide Finanzpolitik bleiben.“